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A2-5211

Originalteilenummer:

A2-5211

Zustand:

Neu
Kriegswirtschaft und Arbeitseinsatz bei der Auto Union AG Chemnitz im
Zweiten Weltkrieg.

Die Vorkriegsjahre mit den legendärren Luxuskarossen dominierten bisher
die Sicht auf die 1932 gegründete Chemnitzer Auto Union. Doch
produzierte der expandierende Konzern im Laufe des Zweiten Weltkriegs
von Infanteriemunition bis hin zu Panzer- und Flugzeutmotoren nahezu
alles - und seine Werkhallen füllten sich mit Zwangsarbeitern und
schließlich sogar KZ-Häftlinge. Die Studie beruht wesentlich auf dem
umfangreichen Firmenarchiv, das sich heute im Sächsischen Staatsarchiv
Chemnitz befindet. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den
Handlungsspielräumen des Managements. Deutlich wird: Im Gegensatz zu den
einzelnen Fertigungsprogrammen für Kriegsgerät mischte sich der NS-Staat
in den Ausbau zu einem über die Reichsgrenzen ausgreifenden
Rüstungskonzern kaum ein. Er geschah eigeninitiativ. Wie ihre
Konkurrenten nutzte die Auto Union aus Gewinninteresse,
nationalistischer Verblendung und v. a. mit Blick auf ihre
Positionierung im "großdeutschen" Nachkriegseuropa stets die ihr durch
das Regime dargebotenen Expansionschancen. Doch war die Auto Union
keineswegs ein besonders ehrgeiziger NSU-Musterbetrieb, der der
Branchenkonkurrenz zeitlich oder quantitativ vorangeschritten wäre.

Taschenbuch: 518 Seiten
Verlag: Steiner 1. Auflage 21.05.2014
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3515106189
ISBN-13: 978-3515106184

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